Apotheke kaufen

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Apotheke kaufen: Kosten, Voraussetzungen & Ablauf

Der Apothekenmarkt ist aktuell ein Käufermarkt – mehr Apotheken stehen zum Verkauf als Interessenten vorhanden sind. Für Existenzgründer bedeutet das: gute Verhandlungspositionen und eine breite Auswahl an Apothekenangeboten.


Wer eine Apotheke kaufen möchte, benötigt zwingend die Approbation als Apotheker sowie eine Betriebserlaubnis nach dem Apothekengesetz. Doch die rechtlichen Voraussetzungen sind nur der Anfang. Ebenso entscheidend sind die Finanzierung, der Standort und die steuerliche Gestaltung des Apothekenkaufs.


Bei Steuerberater Sticher erfahren Sie Schritt für Schritt, worauf Sie beim Apothekenkauf achten müssen – von der Marktanalyse über die Kaufpreisverhandlung bis zur steueroptimierten Übernahme. Wir begleiten Sie als Experten durch den gesamten Prozess mit unseren Leistungen für Apotheken!

Wie ist die aktuelle Marktlage für den Apothekenkauf?


Der deutsche Apothekenmarkt befindet sich 2025 im Umbruch. Laut ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) gibt es nur noch rund 17.000 Apotheken in Deutschland – Tendenz weiter sinkend. Für Käufer entstehen dadurch neue Chancen.


Laut der Pharmazeutischen Zeitung (Dezember 2024) ist rund ein Drittel aller Apothekeninhaber über 60 Jahre alt und steht kurz vor dem Ruhestand. Diese Zahl basiert auf dem aktuellen demografischen Trend, aber es ist ratsam, regelmäßig aktuelle Quellen zu überprüfen, da sich diese Zahlen je nach Region und Jahr ändern können. Viele von ihnen suchen einen Nachfolger. Gleichzeitig gibt es weniger Existenzgründer als Apotheken zum Verkauf. Dieses Ungleichgewicht macht den Apothekenmarkt zu einem Käufermarkt mit Verhandlungsspielraum bei Preis und Konditionen.


Allerdings ist nicht jede Apotheke zukunftsfähig. Faktoren wie sinkende Margen, Fachkräftemangel und die Konkurrenz durch Versandapotheken belasten viele Betriebe. Eine sorgfältige Prüfung vor dem Kauf ist daher unverzichtbar.


Der Trend zeigt eindeutig: Übernahmen bestehender Apotheken dominieren gegenüber Neugründungen. Käufer profitieren von einem bestehenden Kundenstamm, eingearbeitetem Personal und etablierten Lieferantenbeziehungen.

Apotheke kaufen: Innenansicht einer potentiellen Apotheke

Apotheke kaufen oder neu gründen – was lohnt sich?


Für die meisten Existenzgründer ist die Übernahme einer bestehenden Apotheke der sicherere Weg. Eine Apotheke zu eröffnen [JS3.1]bzw. zu gründen bietet mehr Gestaltungsfreiheit, ist aber mit höheren Risiken verbunden.


Vergleich Übernahme vs. Neugründung einer Apotheke:

Kriterium Übernahme Neugründung
Investition Höher (Kaufpreis) Niedriger (nur Aufbaukosten)
Risiko Geringer (bestehender Umsatz) Höher (Aufbau nötig)
Kundenstamm Vorhanden Muss aufgebaut werden
Personal Übernommen Neu einstellen
Zeit bis Gewinn Schneller Längere Anlaufphase
Gestaltungsfreiheit Eingeschränkt Hoch

Die Neugründung einer Apotheke ist heute in vielen Regionen selten, da der Markt bereits weitgehend gesättigt ist und der Aufbau eines stabilen Kundenstamms Jahre in Anspruch nehmen kann. Insbesondere für Existenzgründer ist daher die Übernahme einer bestehenden Apotheke in der Regel die praktikablere und weniger risikobehaftete Option.

Rechtliche Voraussetzungen für den Apothekenkauf


Die Approbation ist die Grundvoraussetzung für jeden Apothekenkauf. Zusätzlich müssen Sie eine Betriebserlaubnis nach § 1 Apothekengesetz bei der zuständigen Behörde beantragen. Diese Erlaubnis ist personengebunden und standortbezogen.


Weitere rechtliche Anforderungen umfassen:

  • Räumlichkeiten gemäß Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO)
  • Nachweis der persönlichen Zuverlässigkeit
  • Eintragung ins Handelsregister bei bestimmten Rechtsformen


Apotheker gehören zu den Heilberufen und gelten als Freiberufler. Die Apotheke selbst ist jedoch ein Gewerbebetrieb und unterliegt der Gewerbesteuer.

Apotheke kaufen: Statue der Justitia mit verbundenen Augen und Waage vor verschwommenem Hintergrund.

Welche Rechtsform ist für Apotheken zulässig?


Die Wahl der Rechtsform für Ihre Apotheke hat steuerliche und haftungsrechtliche Konsequenzen. Das Apothekengesetz schränkt die Auswahl der Rechtsformen ein – Kapitalgesellschaften wie die GmbH sind für Apotheken grundsätzlich nicht zulässig, da der Apotheker persönlich und unbeschränkt haftbar sein muss.


  • Einzelunternehmen (e.K.): Die klassische und häufigste Form für Apotheken. Einfach in der Gründung und Verwaltung. Der Inhaber haftet persönlich mit seinem gesamten Vermögen.
  • Offene Handelsgesellschaft (OHG): Die einzige zulässige Gesellschaftsform, wenn mehrere Apotheker gemeinsam eine Apotheke betreiben möchten. Alle Gesellschafter benötigen eine Approbation und Betriebserlaubnis. Auch hier haften alle Gesellschafter unbeschränkt und persönlich.


Steuerberater Sticher berät Sie zur optimalen Rechtsform für Ihre individuelle Situation.

Persönliche Voraussetzungen, um eine Apotheke zu kaufen


Neben der pharmazeutischen Qualifikation sollten Existenzgründer betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse mitbringen. Als Apothekeninhaber sind Sie nicht nur Heilberufler, sondern auch Unternehmer mit Personalverantwortung.


Wichtige persönliche Voraussetzungen sind:

  • Führungsqualitäten für die Mitarbeiterführung
  • Kaufmännisches Verständnis für Einkauf, Kalkulation und Controlling
  • Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit gegenüber Banken und Behörden

Standortanalyse: Worauf sollten Käufer einer Apotheke achten?


Der Apothekenstandort entscheidet maßgeblich über den wirtschaftlichen Erfolg einer Apotheke. Eine fundierte Standortanalyse gehört daher zu den wichtigsten Schritten vor dem Apothekenkauf.

Apotheke kaufen: Ein Apothekenschild hängt an der Seite eines Gebäudes

Die wichtigsten Standortfaktoren von Apotheken


Die Nähe zu Arztpraxen ist der wichtigste Standortfaktor. Rezepte aus den umliegenden Praxen sichern einen stabilen Umsatz. Prüfen Sie, welche Fachrichtungen vertreten sind und wie sich die Arztdichte entwickelt.


Weitere entscheidende Faktoren sind:

  • Passantenfrequenz: Wie viele potenzielle Kunden kommen täglich am Standort vorbei?
  • Sichtbarkeit: Ist die Apotheke gut erkennbar und ausgeschildert?
  • Parkplatzsituation: Können Kunden bequem mit dem Auto kommen?
  • Konkurrenzsituation: Wie viele Apotheken gibt es im Einzugsgebiet?


Welche Apothekentypen gibt es?


Je nach Standort haben sich verschiedene Apothekentypen etabliert. Jeder Typ hat eigene Chancen und Risiken:

  • Center-Apotheke: Hohe Kundenfrequenz, aber auch hohe Mieten und Personalkosten. Der Umsatz hängt stark von den Öffnungszeiten des Centers ab.
  • Ärztehaus-Apotheke: Stabile Rezeptfrequenz durch die ansässigen Praxen. Die Abhängigkeit von einzelnen Ärzten kann jedoch ein Risiko sein.
  • Klassische Stadtapotheke: Mischung aus Lauf- und Stammkundschaft. Bietet Potenzial für Beratungsleistungen und Zusatzsortimente.
  • Landapotheke: Oft einzige Apotheke im Ort mit treuer Stammkundschaft. Herausforderungen sind Fachkräftemangel und die Konkurrenz durch Versandapotheken.

Wie viel Eigenkapital ist nötig, um eine Apotheke zu kaufen?


Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto besser sind Ihre Konditionen bei der Bankfinanzierung. Als Minimum gelten 10 Prozent der Gesamtinvestition. Empfohlen werden jedoch 15 bis 20 Prozent.


Bei geringem Eigenkapital gibt es Alternativen. Bürgschaften von Förderbanken können fehlendes Eigenkapital teilweise ersetzen. Auch Mezzanine-Finanzierungen – eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital – kommen infrage.

Welche Banken finanzieren Apotheken?


Die apoBank (Deutsche Apotheker- und Ärztebank) ist der Branchenspezialist für Apothekenfinanzierungen. Sie kennt die Besonderheiten des Apothekenmarkts und bietet maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte.


Für eine erfolgreiche Finanzierung benötigen Sie:

  • Einen aussagekräftigen Businessplan mit Umsatz- und Ertragsplanung
  • Die Kaufpreisbewertung und den Kaufvertragsentwurf
  • Nachweise über Eigenkapital und persönliche Bonität
  • Die Betriebserlaubnis oder deren Beantragung


Auch Sparkassen und Volksbanken finanzieren Apothekenkäufe, haben aber meist weniger Branchenerfahrung als die apoBank.

Apotheke kaufen: Ein Mann im Anzug bespricht in einem Büro mit einer Person Unterlagen.

Welche Fördermittel gibt es für den Apothekenkauf?


Existenzgründer können von verschiedenen Förderprogrammen profitieren, die ihnen beim Apothekenkauf helfen können. Wichtige Anlaufstellen für Fördermittel sind:

  • KfW-Förderkredite: Der ERP-Gründerkredit bietet günstige Zinsen und tilgungsfreie Anlaufjahre. Die Beantragung erfolgt über Ihre Hausbank.
  • Landesförderbanken: Je nach Bundesland gibt es zusätzliche Förderprogramme mit Zinsverbilligungen oder Haftungsfreistellungen.
  • Existenzgründerzuschüsse: Beratungsförderungen und Coaching-Programme unterstützen Sie bei der Vorbereitung und Umsetzung des Apothekenkaufs.

Ablauf des Apothekenkaufs: Schritt für Schritt


Vom ersten Gedanken bis zur Schlüsselübergabe vergehen typischerweise zwei bis drei Jahre. Der Prozess gliedert sich in vier Phasen, die Sie systematisch durchlaufen sollten.

Phase 1 – Vorbereitung und Suche (6–12 Monate)


Definieren Sie zunächst Ihre Ziele und Ihr Suchprofil. Welche Apothekengröße streben Sie an? Welche Region kommt infrage? Wie viel können Sie maximal investieren?



Mit diesem Profil beginnt die aktive Suche. Nutzen Sie verschiedene Kanäle:

  • Apothekenbörsen im Internet (z. B. apoBank, Treuhand Hannover)
  • Ihr berufliches Netzwerk aus Studium und Berufstätigkeit
  • Apothekerverbände und -kammern
  • Fachzeitschriften wie die Deutsche Apotheker Zeitung


Führen Sie erste Gespräche mit Abgebern, um ein Gefühl für den Markt und realistische Preise zu bekommen.

Phase 2 – Prüfung und Bewertung (3–6 Monate)


Haben Sie eine interessante Apotheke gefunden, beginnt die Due Diligence. Die Due-Diligence-Prüfung umfasst:

  • Betriebswirtschaftliche Analyse: Prüfen Sie Jahresabschlüsse, BWA und Steuerbescheide der letzten drei bis fünf Jahre. Analysieren Sie Umsatzentwicklung, Kostenstruktur und Betriebsergebnis.
  • Standortanalyse: Bewerten Sie Lage, Einzugsgebiet, Konkurrenzsituation und Zukunftspotenzial. Wie entwickelt sich die Arztdichte in der Umgebung? Gibt es Bauprojekte, die den Standort aufwerten oder entwerten könnten?
  • Objektbesichtigung: Beurteilen Sie den Zustand der Räumlichkeiten, der Einrichtung und der technischen Ausstattung. Welche Investitionen werden kurzfristig nötig?


Das Ertragswertverfahren liefert Ihnen eine fundierte Grundlage für die Kaufpreisverhandlung.

Phase 3 – Verhandlung und Finanzierung (3–6 Monate)


Nach der Prüfung folgt die Kaufpreisverhandlung. Nutzen Sie Ihre Erkenntnisse aus der Due Diligence, um Stärken und Schwächen der Apotheke sachlich zu argumentieren.


Parallel bereiten Sie die Finanzierung vor. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie Zinsen, Tilgungsmodalitäten und Nebenkosten.


Der Kaufvertrag wird notariell beurkundet. Lassen Sie den Vertragsentwurf vorab von einem Fachanwalt prüfen. Wichtige Regelungen betreffen:

  • Kaufpreisaufteilung auf die einzelnen Wirtschaftsgüter
  • Übergabezeitpunkt und Übergangsregelungen
  • Haftungsfragen und Garantien des Verkäufers
  • Wettbewerbsverbot für den Abgeber

Phase 4 – Übernahme und Start


Die eigentliche Übernahme erfordert sorgfältige Planung. Klären Sie die Personalübernahme frühzeitig – die Mitarbeiter haben in der Regel ein Recht auf Weiterbeschäftigung zu gleichen Konditionen.


Die behördlichen Ummeldungen umfassen die Betriebserlaubnis, die Gewerbeanmeldung und die Registrierung bei Krankenkassen und Großhändlern.


Planen Sie die ersten 100 Tage bewusst. Lernen Sie Ihr Team, die Stammkunden und die Abläufe kennen, bevor Sie größere Veränderungen anstoßen. Ein guter Start legt den Grundstein für Ihren langfristigen Erfolg.

Was ist beim Apothekenkauf steuerlich zu beachten?


Der Apothekenkauf sollte steuerlich sorgfältig geplant werden. Die Kaufpreisaufteilung beeinflusst die Abschreibungsmöglichkeiten und damit Ihre Steuerlast über viele Jahre. Steuerberater Sticher unterstützt Sie bei der steueroptimierten Gestaltung.


Gewerbesteuer und Umsatzsteuer


Apotheken sind gewerbesteuerpflichtig, da sie als Gewerbebetriebe gelten – obwohl Apotheker zu den Freien Heilberufen zählen. Die Gewerbesteuer wird auf den Gewerbeertrag erhoben und variiert je nach Hebesatz der Gemeinde.


Bei der Umsatzsteuer gibt es eine wichtige Besonderheit: Die Geschäftsveräußerung im Ganzen ist umsatzsteuerfrei. Das bedeutet, dass beim Kauf einer kompletten Apotheke keine Umsatzsteuer auf den Kaufpreis anfällt. Die Umsatzsteuerbefreiung spart erhebliche Liquidität.

Apotheke kaufen: Eine Person benutzt einen Taschenrechner, während sie Unterlagen in der Hand hält, möglicherweise um Finanzdaten zu prüfen; ein Laptop befindet sich in der Nähe.

Wie wirkt sich die Kaufpreisgestaltung steuerlich aus?


Die Aufteilung des Kaufpreises auf verschiedene Wirtschaftsgüter hat erhebliche steuerliche Konsequenzen, da sie die Abschreibungen beeinflusst und somit die Steuerlast für die kommenden Jahre bestimmt. Es wird zwischen verschiedenen Posten unterschieden, darunter:


  • Abschreibbare Wirtschaftsgüter: Einrichtung, Warenwirtschaftssystem und andere Anlagegüter können über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben werden und mindern so den Gewinn.
  • Goodwill (Firmenwert): Der immaterielle Wert der Apotheke – Kundenstamm, Standortvorteil, Know-how – wird über 15 Jahre abgeschrieben.
  • Warenlager: Das Warenlager wird nicht abgeschrieben, sondern als Umlaufvermögen bilanziert.



Eine optimierte Kaufpreisaufteilung kann die Steuerlast in den ersten Jahren erheblich senken. Hier lohnt sich die Beratung durch einen spezialisierten Steuerberater.


Welche Risiken gibt es beim Apothekenkauf?


Jeder Apothekenkauf ist mit unternehmerischen Risiken verbunden. Wer diese frühzeitig kennt, kann fundierter verhandeln und gezielt gegensteuern. Die wichtigsten Risiken im Überblick:

  • Wirtschaftliche Risiken: Sinkende Margen im Rx-Segment, steigende Betriebskosten und wachsende Konkurrenz durch Versandapotheken setzen viele Apotheken unter Druck. Ein hoher Umsatz allein sagt wenig aus – entscheidend ist die Entwicklung des Rohertrags.
  • Standort- und Mietrisiken: Schließen Arztpraxen in der Nähe oder verändert sich die Verkehrsführung, kann die Kundenfrequenz einbrechen. Ebenso kritisch ist der Mietvertrag: Kurze Laufzeiten oder ungünstige Anpassungsklauseln können die gesamte Investition gefährden.
  • Personalrisiken: Approbierte Apotheker und PTA sind in vielen Regionen schwer zu finden. Verlassen Schlüsselmitarbeiter nach der Übernahme das Unternehmen, belastet das den Betrieb erheblich.
  • Klumpenrisiken: Hängt ein großer Teil des Umsatzes von wenigen Arztpraxen oder einzelnen Hochpreisern ab, wirkt sich deren Wegfall überproportional auf das Ergebnis aus.


Die meisten dieser Risiken lassen sich durch eine gründliche Due Diligence und eine unabhängige Prüfung aller Kennzahlen und Verträge deutlich reduzieren. Steuerberater Sticher unterstützt Sie dabei, Risiken vor dem Kauf zu erkennen und in der Kaufpreisverhandlung zu berücksichtigen.


Apotheke kaufen: Zwei Geschäftsleute schütteln sich über einem Schreibtisch mit Papieren und einem Tablet die Hände.

Wo finden Sie Apotheken zum Kauf?

Apothekenangebote finden Sie auf spezialisierten Apothekenbörsen, über Vermittler oder durch Ihr berufliches Netzwerk. Je früher Sie mit der Suche beginnen, desto größer ist Ihre Auswahl.


Die wichtigsten Anlaufstellen für Apothekenangebote sind:

  • apoBank Apothekenbörse: Die größte Plattform für Apothekenkäufe und -verkäufe in Deutschland
  • Apothekerverbände und -kammern: Regionale Angebote und Beratung für Existenzgründer
  • Deutsche Apotheker Zeitung: Anzeigenteil mit aktuellen Angeboten


Viele Apothekenverkäufe werden diskret abgewickelt und erscheinen nie öffentlich. Ein gutes Netzwerk und der direkte Kontakt zu abgabewilligen Inhabern können entscheidende Vorteile bringen.

Kompetente Beratung beim Apothekenkauf


Der Apothekenkauf ist eine der wichtigsten Entscheidungen Ihres Berufslebens. Von der Wirtschaftlichkeitsprüfung über die steueroptimierte Kaufstruktur bis zur laufenden Betreuung – Steuerberater Sticher begleitet Sie in jeder Phase.


Profitieren Sie von langjähriger Erfahrung in der Beratung von Apotheken und Heilberufen. Wir unterstützen Sie bei:

  • Kaufpreisbewertung und Verhandlungsvorbereitung
  • Steueroptimierter Kaufpreisgestaltung
  • Finanzierungsplanung und Fördermittelberatung
  • Laufender Apotheken-Buchhaltung und Steuererklärung


Möchten Sie Ihre Apotheke verkaufen? Auch hier stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Häufige Fragen zum Apothekenkauf (FAQ)

  • Kann ich mehrere Apotheken besitzen?

    Ja, aber in begrenztem Umfang. In Deutschland dürfen Sie neben der Hauptapotheke bis zu drei Filialapotheken betreiben, wobei diese im selben oder in einem benachbarten Kreis liegen müssen. Jede Filiale benötigt eine eigene Betriebserlaubnis und muss von einem approbierten Apotheker geführt werden. Die genauen Regelungen können jedoch je nach Bundesland variieren.

  • Was passiert mit dem Personal nach der Übernahme der Apotheke?

    Bei einer Apothekenübernahme greift § 613a BGB: Alle bestehenden Arbeitsverhältnisse gehen automatisch auf den neuen Inhaber über – zu den bisherigen Konditionen. Kündigungen allein wegen des Inhaberwechsels sind unzulässig. Der neue Inhaber haftet für alle bestehenden arbeitsrechtlichen Verpflichtungen. Informieren Sie die Mitarbeiter frühzeitig und transparent, um Unsicherheiten zu vermeiden und das Team an sich zu binden.

  • Wie lange gilt eine Betriebserlaubnis meiner Apotheke?

    Die Betriebserlaubnis ist unbefristet, jedoch personengebunden und standortbezogen. Das bedeutet, dass bei einem Inhaberwechsel eine neue Betriebserlaubnis bei der zuständigen Behörde beantragt werden muss. Ebenso ist bei einem Standortwechsel der Apotheke eine neue Erlaubnis erforderlich. Zudem muss der Betrieb auch weiterhin allen gesetzlichen und behördlichen Anforderungen entsprechen.